Geräucherter Lachs mit Honig-Dill-Glasur und Kartoffelrösti für den 2. Weihnachtsfeiertag
Für den 2. Weihnachtsfeiertag habe ich ein festliches Rezept, das die Gemütlichkeit dieser Feiertage unterstreicht. Hier ist ein köstliches Gericht für geräucherter Lachs mit Honig-Dill-Glasur und knusprigen Kartoffelrösti:
Geräucherter Lachs mit Honig-Dill-Glasur und Kartoffelrösti
Zutaten:
4 Lachsfilets à 200 g
4 EL Honig
2 EL frisch gehackter Dill
2 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
4 große Kartoffeln, gerieben
1 Zwiebel, fein gehackt
2 EL Mehl
1 Ei
4 EL saure Sahne oder Crème fraîche
Frischer Dill zum Garnieren
Zubereitung:
Den Lachs waschen, trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen.
In einer kleinen Schüssel Honig, gehackten Dill und Olivenöl vermengen. Die Lachsfilets mit dieser Glasur bestreichen und für etwa 30 Minuten marinieren lassen.
Währenddessen die geriebenen Kartoffeln in einem sauberen Küchentuch gut auspressen, um überschüssige Feuchtigkeit zu entfernen. Die trockenen Kartoffeln in eine Schüssel geben, Zwiebel, Mehl, Ei, Salz und Pfeffer hinzufügen und gut vermischen.
Eine Pfanne mit etwas Öl erhitzen. Die Kartoffelmasse portionsweise in die Pfanne geben und zu Röstis formen. Auf beiden Seiten goldbraun und knusprig braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und warmhalten.
Den marinierten Lachs auf dem Grill bei mittlerer Hitze oder in einem Räucherofen für ca. 15-20 Minuten grillen bzw. räuchern, bis er gar ist.
Den geräucherten Lachs mit den knusprigen Kartoffelröstis und einem Klecks saurer Sahne oder Crème fraîche servieren. Mit frischem Dill garnieren und sofort genießen.
Genuss am 2. Weihnachtsfeiertag:
Der 2. Weihnachtsfeiertag ist eine Zeit der Entspannung und des Genießens. Dieses Rezept vereint die Zartheit des geräucherten Lachses mit der Süße der Honig-Dill-Glasur, die dem Fisch eine delikate Note verleiht. Die knusprigen Kartoffelröstis sind die perfekte Begleitung, herzhaft und dennoch zart im Inneren.
Gemeinsam mit deinen Liebsten kannst du dieses Gericht am 2. Weihnachtsfeiertag genießen und die Feiertage auf besondere Weise ausklingen lassen. Tauche ein in den Geschmack von festlichem Lachs und herzhaften Kartoffelröstis und genieße die Momente der Gemütlichkeit und des Miteinanders.
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Wenn draußen die ersten Schneeflocken tanzen, die Luft klar und frisch ist und aus den Häusern der Duft von Zimt, Bratapfel und frisch gebackenen Plätzchen zieht, beginnt eine ganz besondere Zeit: die Adventszeit. Sie ist nicht nur geprägt von Kerzenschein und gemütlichen Abenden, sondern auch von Momenten des Zusammenseins und gemeinsamen Genießens. Gerade dann, wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden, wird das Feuer am Grill zu einer wärmenden Quelle des Wohlgefühls. Ein adventliches Grillvergnügen vereint die herzhafte Leidenschaft des Grillens mit der Geborgenheit dieser festlichen Wochen.
Für den 1. Advent habe ich ein Rezept, das genau dieses Gefühl einfängt: gegrillte Honig-Senf-Hähnchenschenkel mit winterlichem Rotkohlsalat. Ein Gericht, das in seiner Einfachheit besticht, aber durch die Aromenfülle, die Verbindung von Süße, Würze und Frische, den Gaumen wie die Seele gleichermaßen wärmt.
Zutaten:
8 Hähnchenschenkel (ca. 1,2 kg) 4 EL Honig 4 EL Senf 2 EL Olivenöl 2 Knoblauchzehen, gehackt Pfeffer und Salz 1 mittlerer Rotkohl, fein gehobelt 2 Äpfel, in dünnen Scheiben 100 g Walnüsse, grob gehackt 4 EL Olivenöl 2 EL Apfelessig 1 TL Dijon-Senf 1 TL Honig Frischer Thymian zum Garnieren
Zubereitung:
Die Hähnchenschenkel gründlich waschen und trocken tupfen. In einer Schüssel Honig, Senf, Olivenöl, gehackten Knoblauch, Pfeffer und Salz sorgfältig verrühren. Die Marinade soll eine gleichmäßige, goldgelbe Emulsion bilden, die den Löffel leicht überzieht. Die Hähnchenschenkel in eine Schale oder einen Gefrierbeutel geben, mit der Marinade übergießen und gründlich einmassieren, damit jedes Stück rundum bedeckt ist. Mindestens 1 Stunde, idealerweise jedoch über Nacht, im Kühlschrank ziehen lassen. So können Honig und Senf tief in das Fleisch eindringen und beim Grillen ein intensives Aroma entfalten.
Den Grill für direktes Grillen bei mittlerer Hitze vorbereiten, etwa 180 bis 200 °C. Wer einen Kugelgrill nutzt, kann die Hähnchenschenkel zuerst direkt über der Glut anrösten, um eine knusprige Haut zu entwickeln, und sie anschließend in der indirekten Zone fertig garen. Die Schenkel auf den Rost legen und rund 30 bis 35 Minuten grillen, dabei gelegentlich wenden. Zwischendurch immer wieder mit der restlichen Marinade bestreichen – so entsteht eine glänzende Glasur, die im Schein des Feuers leicht karamellisiert und feine Röstaromen bildet.
Während das Hähnchen auf dem Grill langsam goldbraun wird, kann der winterliche Rotkohlsalat zubereitet werden. Der fein gehobelte Rotkohl kommt in eine große Schüssel. Die Äpfel werden ungeschält in feine Scheiben geschnitten – ihr fruchtiges Aroma und die leichte Säure harmonieren wunderbar mit dem süß-würzigen Dressing. Die grob gehackten Walnüsse sorgen für den knackigen Biss.
Für das Dressing Olivenöl, Apfelessig, Dijon-Senf, Honig, Pfeffer und Salz in einer kleinen Schüssel gründlich verrühren, bis eine cremige, glänzende Mischung entsteht. Das Dressing über den Rotkohl geben und sorgfältig unterheben, damit sich die Aromen gleichmäßig verteilen. Wer möchte, kann den Salat vor dem Servieren 15 Minuten ziehen lassen – dadurch wird der Rotkohl zarter und nimmt die Säure des Essigs besser auf.
Die fertig gegrillten Honig-Senf-Hähnchenschenkel mit dem Rotkohlsalat anrichten und mit frischem Thymian garnieren. Der Duft von warmem Fleisch, süßem Honig und würzigem Senf verbindet sich mit dem fruchtigen Aroma des Salats zu einem typischen Adventsduft, der Lust auf gemütliche Stunden am Grill macht.
Wenn der Grill im Garten oder auf der Terrasse knistert und das Licht der Holzkohle durch die Dunkelheit flackert, entsteht eine Atmosphäre, die kaum winterlicher sein könnte. Der Rauch trägt den Duft von Gewürzen und Röstaromen durch die kalte Luft, und das Feuer sorgt für wohlige Wärme. Man steht mit Freunden oder Familie um den Grill, wärmt sich die Hände am Rostdeckel, lacht, probiert die Marinade oder kostet ein Stück der knusprigen Haut – das ist Grillen im Advent.
Die Marinade aus Honig und Senf ist dabei mehr als nur eine geschmackliche Idee. Sie vereint Gegensätze: die Süße des Honigs mit der leichten Schärfe des Senfs, das kräftige Aroma des Knoblauchs mit der milden Würze des Öls. Beim Grillen verbinden sich diese Komponenten zu einer glänzenden, fast karamellartigen Schicht, die beim Hineinbeißen sanft nachgibt und darunter das saftige Fleisch freigibt.
Der winterliche Rotkohlsalat ist die perfekte Ergänzung dazu. Rotkohl gilt seit jeher als klassisches Wintergemüse, voller Farbe, Vitamine und Geschmack. In diesem Salat zeigt er seine frische Seite – roh, knackig, leicht süß und durch das Dressing angenehm fruchtig-säuerlich. Die Apfelscheiben bringen Lebendigkeit ins Spiel, die Walnüsse sorgen für nussiges Aroma und Struktur. Zusammen ergibt sich ein Kontrast, der perfekt mit den warmen Hähnchenschenkeln harmoniert.
Gerade im Advent, wenn oft deftige Gerichte auf dem Tisch stehen, ist diese Kombination ein willkommener Ausgleich. Das Fleisch sättigt, der Salat erfrischt. Das Gericht ist festlich, aber nicht schwer. Es passt zu einem gemütlichen Adventssonntag genauso gut wie zu einer winterlichen Grillrunde im Freundeskreis.
Wer mag, kann den Grillmoment noch erweitern: Ein paar halbe Äpfel, bestrichen mit etwas Honig und Thymian, lassen sich am Rand des Rosts mitgrillen. Sie karamellisieren leicht und passen hervorragend als süße Beilage. Auch ein paar Scheiben rustikales Bauernbrot, kurz angeröstet und mit etwas Olivenöl beträufelt, runden das Ganze ab.
Während die Glut langsam erlischt und die Hähnchenschenkel ihren letzten Glanz im Feuerschein zeigen, ist es genau der richtige Moment, um die Adventsstimmung zu genießen. Das Licht flackert, vielleicht liegt leiser Schnee in der Luft, und der Duft des Essens erinnert an alles, was diese Zeit so besonders macht: Wärme, Nähe, Freude und Genuss.
Adventliches Grillen ist ein Erlebnis – kein Widerspruch. Es bringt die Elemente Feuer, Rauch und Gewürze in eine Jahreszeit, die sonst vom Backofen dominiert wird. Wer sich einmal darauf einlässt, merkt schnell, dass der Grill auch im Winter eine Bühne für großartige Gerichte ist. Die Kunst liegt darin, mit Aromen zu spielen, die zur Saison passen: Honig, Senf, Apfel, Rotkohl, Walnuss, Thymian – alles Zutaten, die von Natur aus winterlich schmecken.
Und so wird der Grill zum Mittelpunkt des Adventssonntags. Nicht der Esstisch allein, sondern das Feuer im Garten, das Knistern der Kohle, das Gespräch bei einem heißen Glühwein, während die Schenkel brutzeln. Ein Moment, der verbindet, der entschleunigt und den Zauber des Winters in seiner ursprünglichsten Form spürbar macht.
Wenn das Gericht serviert wird, glänzen die Hähnchenschenkel im goldbraunen Licht. Der Rotkohlsalat leuchtet in sattem Violett, durchzogen von hellen Apfelscheiben und nussigen Stücken. Der Duft ist würzig, süß, frisch und einladend zugleich. Jeder Bissen erzählt vom Zusammenspiel der Aromen, von Feuer, Rauch, Süße und Säure – und davon, dass Grillen nicht nur eine Sommerangelegenheit ist, sondern eine Leidenschaft, die das ganze Jahr über Freude schenkt.
Diese besondere Kombination aus knusprigem Fleisch, winterlichem Gemüse und festlicher Würze macht das adventliche Grillvergnügen zu einem echten Highlight. Es ist mehr als nur ein Gericht – es ist ein Stück Lebensgefühl, ein Moment des Anhaltens inmitten der hektischen Vorweihnachtszeit.
Genieße dieses Rezept mit den Menschen, die dir wichtig sind. Lass den Grill brennen, auch wenn die Temperaturen sinken, und feiere das, was Grillen immer bedeutet: Gemeinschaft, Genuss und Leidenschaft.
100 weitere großartige Rezepte rund ums Grillen findest du in meinem Buch Volksrezepte Grillen und BBQ – Der Grill-Guide. Darin geht es nicht nur um klassische Grillgerichte, sondern auch um kreative Ideen für jede Jahreszeit, Techniken, Marinaden, Beilagen und das besondere Etwas, das ein Grillgericht unvergesslich macht. Erhältlich im gut sortierten Buchhandel oder über den folgenden Link bei Amazon.de.
Winterliches Grillen – Feuer, Genuss und Gemeinschaft
Wenn die Temperaturen fallen und sich der erste Reif über die Wiesen legt, verändert sich nicht nur die Landschaft, sondern auch die Art, wie wir grillen. Wintergrillen ist anders – ruhiger, ursprünglicher, ehrlicher. Das Feuer steht im Mittelpunkt, nicht nur als Hitzequelle, sondern als Symbol für Geselligkeit und Wärme. Während im Sommer das Grillen oft mit Tempo, Leichtigkeit und Sonne verbunden wird, hat das winterliche Grillen einen eigenen Rhythmus. Es entschleunigt.
Die Luft ist klar, der Atem sichtbar, der Rauch steigt gerade und deutlich in den Himmel. Jeder Zischlaut auf dem Rost klingt intensiver, jede Duftnote wirkt konzentrierter. Der Duft von karamellisiertem Fleisch, gebackenen Äpfeln, gerösteten Nüssen und warmem Senf hängt lange in der kalten Luft. Das Feuer knistert, die Glut glimmt – und man spürt wieder, warum Grillen ursprünglich so faszinierend war: Es verbindet Mensch und Natur, Hitze und Kälte, Einfachheit und Genuss.
Wer im Winter grillt, sollte nicht einfach Sommerrezepte übernehmen, sondern mit saisonalen Zutaten arbeiten. Der Advent bietet dafür eine Fülle an Möglichkeiten. Aromen wie Honig, Senf, Apfel, Rotkohl, Nüsse, Zimt, Nelken, Orangen oder Rosmarin passen perfekt zu dieser Jahreszeit. Sie lassen sich hervorragend in Marinaden, Rubs oder Beilagen einsetzen. Ein Hähnchenschenkel mit Honig-Senf-Glasur wird so zu einem wahren Festgericht – und das nicht nur wegen des Geschmacks, sondern auch wegen der Stimmung, die er vermittelt.
Gerade die Kombination aus Süße und Würze spielt im Winter eine große Rolle. Während Honig beim Grillen leicht karamellisiert und dem Fleisch eine glasige Oberfläche verleiht, bringt Senf Tiefe und Würze hinein. Beide Zutaten sind auch aus der traditionellen Küche bekannt – sie erinnern an Braten, an festliche Tafeln und an wärmende Gerichte, wie sie schon früher zur Winterzeit zubereitet wurden. Das Grillen greift diese Erinnerungen auf, aber mit einer modernen, rauchigen Note.
Auch das Grillen selbst verändert sich im Winter leicht. Die Glut braucht etwas länger, die Hitze verteilt sich anders, und Deckelgrillen wird wichtiger. Ein geschlossenes Grillumfeld hält die Wärme, schützt das Fleisch vor kaltem Wind und sorgt für gleichmäßige Garung. Wer Holzkohle nutzt, sollte etwas mehr Brennstoff einplanen – kalte Luft zieht Hitze stärker ab, und längere Grillzeiten sind normal. Dafür wird man belohnt: Der Geschmack ist intensiver, das Ergebnis oft aromatischer als im Sommer.
Ein wichtiger Punkt ist auch die Wahl der Beilagen. Während im Sommer leichte Salate und frisches Gemüse dominieren, dürfen es im Advent ruhig kräftigere Komponenten sein: gebackene Kartoffeln, karamellisierte Zwiebeln, Rotkohl, Kürbis, Pilze oder sogar ein rustikales Brot vom Grill. Auch Getränke spielen eine große Rolle. Statt kühlem Bier passt jetzt heißer Apfelpunsch, Glühwein oder ein kräftiger Rotwein. Selbst Tee mit einem Schuss Apfelsaft oder Ingwer harmoniert erstaunlich gut mit den würzigen Aromen vom Rost.
Winterliches Grillen ist nicht nur eine kulinarische, sondern auch eine emotionale Erfahrung. Es bringt Menschen zusammen, die den Mut haben, auch bei Kälte draußen zu genießen. Es fordert etwas Vorbereitung, belohnt aber mit besonderen Momenten. Das Geräusch, wenn die Marinade auf die heiße Glut tropft und ein kurzer Rauchstoß aufsteigt. Das Lichtspiel der Flammen im Schnee. Das zufriedene Schweigen, wenn alle einen dampfenden Teller in der Hand halten. Das ist echtes Grillen – pur, authentisch, intensiv.
Wer den Advent am Grill feiert, verbindet Tradition mit Leidenschaft. Vielleicht ist es das uralte Bedürfnis, sich um ein Feuer zu versammeln, das diesen Moment so besonders macht. Grillen im Winter bedeutet, den Jahreszeiten zu folgen, anstatt sie zu ignorieren. Es bedeutet, Aromen neu zu entdecken, Gerichte weiterzudenken und dem Essen jene Aufmerksamkeit zu schenken, die es verdient.
Und was könnte besser passen, als ein Gericht, das genau diese Philosophie verkörpert? Die Honig-Senf-Hähnchenschenkel mit winterlichem Rotkohlsalat sind mehr als nur ein Rezept – sie sind ein Symbol für Genuss mit Herz. Das zarte, saftige Fleisch steht für Handwerk und Geduld, die Marinade für Kreativität und Geschmack, der Rotkohl für Farbe und Frische. Alles zusammen ergibt ein Gericht, das so festlich schmeckt wie es aussieht.
Wenn du am Grill stehst, die Hand über die Glut hältst und den würzigen Duft des Fleisches riechst, spürst du, dass Grillen mehr ist als Kochen. Es ist ein Erlebnis, das alle Sinne anspricht. Und im Winter wird dieses Erlebnis noch intensiver, weil es Kontraste vereint: Hitze und Kälte, Licht und Dunkel, Süße und Würze.
Das ist die Essenz des adventlichen Grillvergnügens – und der Grund, warum Grillen im Winter kein Kompromiss ist, sondern eine Bereicherung. Es zeigt, dass Genuss keine Jahreszeit kennt, sondern nur Leidenschaft. Und genau diese Leidenschaft lebt in jedem Stück Fleisch, in jeder Flamme, in jedem Bissen.
Die Kunst des Räucherns: Traditionen und moderne Techniken
Räuchern: Eine uralte Tradition erwacht zu neuem Leben
Die Kunst des Räucherns ist keine Neuerfindung der kulinarischen Welt. Sie reicht weit zurück in die Geschichte der Menschheit, als das Konservieren von Fleisch und Fisch eine überlebenswichtige Praxis war. Doch heute erlebt das Räuchern eine Renaissance, die nicht nur Traditionen wiederbelebt, sondern auch eine Vielzahl moderner Techniken und Aromen mit sich bringt.
Die Wurzeln des Räucherns
Eine Reise zu den Ursprüngen
Das Räuchern hat seine Ursprünge in alten Kulturen, wo das Haltbarmachen von Nahrungsmitteln von entscheidender Bedeutung war. Vom alten Ägypten über die nordischen Völker bis hin zu den amerikanischen Ureinwohnern – überall spielte das Räuchern eine wichtige Rolle. Es diente nicht nur der Konservierung, sondern verlieh den Lebensmitteln auch ein einzigartiges Aroma und Geschmack.
Traditionelle Räuchermethoden
Von der Vergangenheit bis zur Gegenwart
Traditionell wurde das Räuchern über offenen Feuern mit speziellen Holzsorten wie Eiche, Hickory oder Mesquite durchgeführt. Diese Holzarten verleihen den Lebensmitteln charakteristische Raucharomen. In modernen Zeiten finden sich traditionelle Räuchermethoden weiterhin in verschiedenen Kulturen und kulinarischen Praktiken.
Moderne Ansätze und innovative Techniken
Die Vielfalt des Räucherns
Heute bietet das Räuchern eine Fülle von Techniken und Innovationen. Von Räucheröfen bis zu High-Tech-Grills – die Bandbreite der Möglichkeiten ist beeindruckend. Elektronische Räuchergeräte, die präzise Temperatur- und Rauchsteuerung ermöglichen, sind nur ein Beispiel für die moderne Evolution dieser traditionellen Kunst.
Die Wahl der Räuchermaterialien
Einfluss auf den Geschmack
Die Auswahl an Räuchermaterialien ist breit gefächert. Neben den klassischen Holzsorten experimentieren Hobbyköche und Profis zunehmend mit neuen Aromen. Teeblätter, Kräuter und Gewürze erweitern das Spektrum und ermöglichen eine Vielzahl von Geschmacksrichtungen.
Die Kombination von Tradition und Innovation
Räuchern in der modernen Küche
Das Räuchern hat längst den Weg von traditionellen Grillgerichten in die moderne Küche gefunden. Neue Rezepte, innovative Kombinationen von Räucheraromen und die Integration von Räuchertechniken in Gerichte wie gegrilltes Gemüse, Käse oder sogar Cocktails sind ein Ausdruck der kreativen Anwendung dieser alten Kunst.
Fazit
Räuchern: Eine endlose Entdeckungsreise
Das Räuchern ist weit mehr als eine Methode zur Konservierung von Lebensmitteln. Es ist eine kulturelle Tradition, die sich im Laufe der Zeit entwickelt hat und nun mit modernen Techniken und innovativen Ideen neue Wege geht. Von den traditionellen Methoden bis hin zu den High-Tech-Geräten gibt es unendlich viele Möglichkeiten, die Kunst des Räucherns zu entdecken und zu genießen. Tauchen Sie ein in die Welt der rauchigen Aromen und lassen Sie sich von dieser faszinierenden kulinarischen Reise verzaubern.
Tolle Ideen und Rezepte rund um die Kunst des Räucherns, findet man auch in meinem Buch Volksrezepte Grillen und BBQ – Rezepte für den Pelletsmoker.
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Das Fleisch grob würfeln und für eine Stunde köcheln lassen. Die Schweineleber kommt erst gegen Ende für 5 Minuten dazu.
Währenddessen die Zwiebeln fein hacken und in einer Pfanne glasig dünsten.
Alle Zutaten vermengen und zweimal durch die 3-mm-Lochscheibe des Fleischwolfs drehen.
Die Mischung gut verkneten. Falls die Masse zu fest ist, kann sie mit der Kochbrühe vom Fleisch verdünnt werden.
Die vorbereitete Wurstmasse in den Schinkenkocher füllen und im Wasserbad bei 80-85°C Wassertemperatur für etwa 2 Stunden ziehen lassen, bis eine Kerntemperatur von 70-75°C erreicht ist.
Leberwurst im Schinkenkocher ist nur ein Rezept von vielen!
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Weitere Rezepte findest du auch in den Büchern von Volksrezepte Grillen und BBQ – Schinkenkocher 1 und 2 , im gutsortierten Buchhandel oder auch bei Amazon.de und eBay.
Was ist ein Schinkenkocher und was macht man damit?
Ein Schinkenkocher, auch Schinkenhexe genannt, ist ein Kochgefäß, in dem Kochwurst hergestellt werden kann. Er besteht aus dem Grundkörper, einem schlanken und hohen Topf, sowie aus einer Druckplatte und einem Deckel.
Im Deckel befindet sich häufig ein Loch, durch das ein Einstichthermometer eingeführt werden kann, um die Wursttemperatur zu messen. Die Wurstmasse wird in den Topf gefüllt, die Druckplatte daraufgesetzt und das Ganze mit dem Deckel verschlossen. Die Feder der Druckplatte stößt dabei an den Deckel und drückt nach unten, um zu verhindern, dass sich die Wurstmasse beim Brühen zu stark ausdehnt.
Mit einem Schinkenkocher können nicht nur Kochwurst- und Brühwurstsorten hergestellt werden, sondern auch gekochter Schinken.
Welche Ausführungen gibt es?
Metall: Der klassische Schinkenkocher besteht vollständig aus Edelstahl, was eine leichte Reinigung und Rostbeständigkeit ermöglicht. Aktuell sind sie in Füllmengen von 0,8 kg, 1,5 kg und 3 kg erhältlich.
Kunststoff: Es gibt auch Schinkenkocher aus Kunststoff. Einige Varianten haben eine zusätzliche Lasche für ein Thermometer, das in das Kochwasser gesteckt wird und die Wassertemperatur misst. Aufgrund feiner Spalten und Kanten im Material sollte man einen spülmaschinengeeigneten Schinkenkocher wählen.
Profi-Ausführung: Große Schinkenkocher aus dem Metzgereibedarf sind auch aus Edelstahl oder Aluminium erhältlich. Allerdings sind sie recht groß, daher sollte der Nutzer im Voraus überlegen, welche Wurstmengen produziert werden sollen.
Wie arbeitet man mit dem Schinkenkocher?
Der Schinkenkocher wird in einen großen Kochtopf mit einer Wassertemperatur von 85°C gestellt. Die Temperatur sollte beibehalten werden, bis die Wurstmasse eine Temperatur von etwa 75-85°C erreicht hat, was etwa 2 Stunden dauern kann. Bitte beachte dazu die entsprechenden Rezepte.
Um ein ungewolltes Bewegen des Schinkenkochers im heißen Wasser zu vermeiden, empfiehlt es sich, ein Gitter unter den Schinkenkocher im Topf zu platzieren. Hierzu eignet sich beispielsweise das umgedrehte Aufbackgitter aus einer Mikrowelle.
Pflege:
Edelstahl, Kunststoff oder Aluminium sollten regelmäßig gepflegt werden, besonders wenn sie mit Lebensmitteln in Berührung kommen. Vor dem Gebrauch die Geräte abkochen und nach dem Gebrauch gründlich reinigen.
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Vielseitige Verwendbarkeit und Qualität
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Die Kunst des Räucherns
Räuchern ist nicht nur eine Methode, um Fleisch haltbar zu machen, sondern auch eine traditionelle Technik, um den delikaten Aromen eine tiefgründige, rauchige Note zu verleihen. Das Premium Schinkenstrumpf Schinkennetz ist dabei der treue Begleiter, der nicht nur die äußere Form wahrt, sondern auch dazu beiträgt, dass sich die Aromen gleichmäßig im Fleisch verteilen.
Ein Muss für Feinschmecker und Genießer
Feinschmecker und Liebhaber von handwerklich zubereiteten Delikatessen wissen die Bedeutung eines hochwertigen Schinkennetzes zu schätzen. Es ist nicht nur ein Werkzeug, sondern ein Symbol für die Liebe zum Handwerk, das in jedem zubereiteten Gericht zum Ausdruck kommt.
Fazit
Das Premium Schinkenstrumpf Schinkennetz ist mehr als nur ein Utensil. Es ist ein Statement für Qualität, Präzision und Leidenschaft für die Kunst der Fleischzubereitung. Investieren Sie in die Exzellenz dieses Schinkennetzes und entdecken Sie, wie es Ihre kulinarischen Kreationen auf ein neues Level hebt.
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Die Feldküche auf mittlere Hitze vorheizen und etwas Öl hinzufügen. Das Rindergulasch portionsweise kräftig anbraten, bis es gut gebräunt ist. Aus der Feldküche nehmen und beiseite stellen.
Im verbliebenen Öl die Zwiebeln und den Speck anbraten, bis sie goldbraun sind. Das Tomatenmark hinzufügen und kurz mitrösten.
Das angebratene Rindergulasch zurück in die Feldküche geben. Rotwein und Rotweinessig dazugießen, umrühren und etwas einkochen lassen.
Die Rinderbrühe hinzufügen und das Ganze zum Kochen bringen. Lorbeerblätter und Thymian hinzufügen, dann die Feldküche abdecken und für ca. 2 Stunden köcheln lassen, bis das Fleisch zart ist.
Die Möhren, Kartoffeln und Champignons in die Feldküche geben und weitere 30-40 Minuten köcheln, bis das Gemüse gar ist.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken und vor dem Servieren die Lorbeerblätter und Thymianzweige entfernen.
Guten Appetit und viel Freude beim Zubereiten in der Feldküche!
Tauche ein in die Welt des rustikalen Genusses mit dem Winzertopf für 20 Personen aus der Feldküche! Dieses herzhafte Gericht, zubereitet in der robusten Kulisse einer Feldküche, verführt mit zartem Rindergulasch, knackigem Gemüse und einer vollmundigen Rotweinsauce.
Das Geheimnis liegt in der Kunst des langsamen Köchelns über offener Flamme, wo sich Aromen entfalten und zu einem wahren Gaumenschmaus verschmelzen. Die Kombination von saftigem Fleisch, aromatischen Gewürzen und frischem Gemüse macht diesen Winzertopf zu einem Fest für die Sinne.
Ideal für Feierlichkeiten, Festivals oder Events, entführt dieses Rezept dich in die Welt traditioneller Kochkunst, gewürzt mit dem Abenteuer der Feldküche. Entdecke die Freude am Kochen im Freien und verwöhne deine Gäste mit diesem köstlichen Winzertopf – einem Geschmackserlebnis, das Herzen erwärmt und den Gaumen verwöhnt.
Weitere tolle Feldküchen Rezepte zum nachkochen und genießen gibt es in meinen Werken Volksrezepte Feldküche.
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Volksrezepte Feldküche – Teil 3 Neue Feldküchenrezepte
Der Gulaschkanone, auch als Feldkochherd bekannt, ist ein Schmelztiegel der Möglichkeiten. Ursprünglich zum Kochen für Soldaten entwickelt, bietet er heute Raum für kulinarische Kreativität jenseits der Standardrezepte. Marc Schommertz, renommierter Autor der „Volksrezepte Feldküche – Teil 3: Neue Feldküchenrezepte“, führt uns in dieses Universum ein, das weit über die gewöhnlichen Gulaschsuppen und Eintöpfe hinausgeht.
Sein Werk beginnt nicht mit einem Überfluss an Bildern oder dekorativen Elementen, sondern präsentiert sich als klare Sammlung von Rezepten für den ernsthaften Einsatz. Die Verzicht auf Bilder und Schnörkeleien lässt Platz für das Wesentliche: die Rezepte selbst.
Die Auswahl reicht von klassischen Gerichten wie dem Winzertopf, einer Hommage an die traditionelle Küche, bis hin zu innovativen Ideen wie dem Farfalle alla Tonno oder dem Löwenzahneintopf. Die Vielfalt überrascht, denn hier findet man nicht nur deftige Suppen, sondern auch raffinierte Pasta-Variationen und delikate Fleischgerichte wie den Schweinebraten oder den falschen Hasen.
Besonders hervorzuheben ist Schommertz‘ Rücksicht auf verschiedene Ernährungsbedürfnisse. In seinem Buch berücksichtigt er Allergien und Unverträglichkeiten, indem er laktosefreie, glutenfreie und eifreie Rezepte präsentiert. Von einem köstlichen Chicken Curry bis hin zu raffinierten glutenfreien Rinderrouladen bietet er Optionen für unterschiedlichste Bedürfnisse.
Was dieses Werk besonders auszeichnet, ist die Flexibilität in der Zubereitung. Die Angaben zu Gewürzen dienen lediglich als Orientierung, denn Schommertz betont die individuelle Note eines jeden Kochs. Seine Rezepte laden dazu ein, den eigenen Geschmack einzubringen und kreativ zu variieren, sodass jedes Gericht eine persönliche Note erhält.
Die klaren Anweisungen in den Zubereitungen machen dieses Buch nicht nur für erfahrene Feldköche, sondern auch für Anfänger attraktiv. Schommertz bringt seine Expertise klar und verständlich auf den Punkt, sodass sich selbst Neulinge sicher fühlen können.
Abschließend fordert der Autor die Leser dazu auf, seine Rezepte als Ausgangspunkt zu sehen und eigene Variationen zu kreieren. Dieser Aufruf zur Kreativität unterstreicht den offenen und inspirierenden Charakter dieses Buches.
Insgesamt ist „Volksrezepte Feldküche – Teil 3: Neue Feldküchenrezepte“ von Marc Schommertz eine Fundgrube für kulinarische Abenteuer. Mit seiner Vielfalt an Rezepten und seiner klaren, zugänglichen Präsentation lädt es dazu ein, die Grenzen des Kochens mit der Feldküche zu erkunden und dabei den eigenen Geschmack zu entdecken.
Marketing:
Das Buch Volksrezepte Feldküche – Teil 3 Neue Feldküchenrezepte ist unter ISBN 978-3844289909 im Buchhandel oder über den folgenden Link auf Amazon.de erhältlich:
Das Buch Volksrezepte Band 2 – Mehr Feldküchenrezepte von Autor Marc Schommertz ist eine erfrischende Abkehr von der üblichen Eintönigkeit, die oft mit Feldküchen und Gulaschkanonen verbunden ist. Diese Feldküchen, einst als Versorgungsorte für Soldaten im 19. Jahrhundert entwickelt, haben oft nur die gleichen klassischen Gerichte produziert – Gulaschsuppen und Mitternachtseintöpfe, die mit der Zeit langweilig werden.
In diesem Buch präsentiert der Autor eine breite Palette an Rezepten, die die Grenzen dessen, was in einer Feldküche möglich ist, erweitern. Es ist nicht mehr nur auf Gulasch beschränkt, sondern bietet eine Vielzahl von Gerichten, von Suppen bis hin zu Backwaren. Diese Rezepte wurden über Jahre hinweg verfeinert und haben sich bei verschiedenen Organisationen und Veranstaltungen bewährt, sei es bei Rettungsdiensten, Feuerwehren, THWs, oder Vereinsveranstaltungen.
Was dieses Buch besonders macht, ist die Vielfalt der Gerichte. Es geht nicht nur um Suppen, sondern auch um handfeste und sättigende Gerichte, die für alle Geschmäcker und Bedürfnisse geeignet sind. Im späteren Band der Reihe wird sogar an Allergiker gedacht, mit Rezepten, die glutenfrei oder laktosefrei sind.
Marc Schommertz betont die Flexibilität seiner Rezepte, indem er die Gewürzangaben als Richtlinie und nicht als strikte Vorgabe ansieht. Jeder Koch hat seinen eigenen Geschmack und sollte die Rezepte nach seinem Gusto anpassen. Denn letztendlich ist das Kochen eine kreative Kunst, bei der der Geschmack des Kochs jedem Gericht ein individuelles Aroma verleiht.
Das Buch selbst ist bewusst ohne Bilder und übermäßige Verzierungen gestaltet. Es ist nicht als Bildband gedacht, sondern als praktische Sammlung von Rezepten für den Einsatz. Die klaren und einfachen Anweisungen sind darauf ausgerichtet, dass Feldköche, die sich in ihrem Handwerk auskennen, sie leicht umsetzen können.
Die Rezepte sind vielfältig und reichen von Schweizer Käsesuppe über gefüllte Paprika bis hin zu Forelle Müllerin und Brötchen. Diese breite Auswahl an Gerichten bietet Raum für Kreativität und Variationen für jeden, der sie nachkocht.
Insgesamt ist „Volksrezepte Feldküche – Teil 2: Mehr Feldküchenrezepte“ eine gelungene Sammlung von Rezepten, die die Möglichkeiten einer Feldküche erweitern und den Horizont dessen, was darin zubereitet werden kann, deutlich erweitern. Es lädt die Leser ein, kreativ zu sein, zu experimentieren und ihre eigenen Variationen zu kreieren. Marc Schommertz teilt nicht nur Rezepte, sondern auch eine Leidenschaft für das Kochen, die in jedem Gericht spürbar ist.
Das Buch Volksrezepte Band 2 – Mehr Feldküchenrezepte ist unter ISBN 9783844200171 im Buchhandel und unter folgenden Link bei Amazon.de erhältlich:
Butcher Paper: Die Allround-Lösung fürs Grillen und mehr
Butcher Paper ist längst nicht mehr nur ein Geheimtipp für Profi-Griller, sondern erobert immer mehr die heimischen Grills und Küchen. Diese vielseitige Papiersorte wird ursprünglich in Metzgereien verwendet, hat jedoch auch in der Welt des Grillens, Kochens und Verpackens viele Fans gewonnen. Warum? Hier erfährst du alles, was du über das faszinierende Butcherpaper wissen musst.
Butcher Papier: Was ist das eigentlich?
Butcher Paper ist ein spezielles, lebensmittelechtes Papier, das ursprünglich in Metzgereien und Fleischereien zur Verpackung von Fleisch Verwendung fand. Es ist im Grunde ein lebensmittelechter Papierbogen, der aus Zellulosefasern besteht und eine gewisse Dichte aufweist. Die typische Farbe des Papiers liegt zwischen Weiß, Orange und Braun, wobei das bräunliche Papier oft als „Peach Paper“ bekannt ist.
Warum wird Butcher Paper beim Grillen verwendet?
Feuchtigkeitsregulierung: Metzgerpapier ist semipermeabel, was bedeutet, dass es eine gewisse Feuchtigkeit passieren lässt, aber gleichzeitig auch Feuchtigkeitsverluste minimiert. Beim Grillen oder Smoken hilft es, das Fleisch saftig zu halten, ohne dass es zu feucht wird.
Hitzereflektion: Es bietet eine gewisse Isolierung und schützt das Fleisch vor direkter Hitzeeinwirkung. Dadurch wird eine gleichmäßigere Hitzeübertragung ermöglicht, was zu einem gleichmäßigeren Garprozess führt.
Feine Röstaromen: Das Papier ermöglicht eine leichte Röstung an der Oberfläche des Fleisches, ohne dass es zu stark verkocht oder verbrennt. So entstehen herrliche Röstaromen, die den Geschmack des Grillguts bereichern.
Verkürzen der Plateau-Phase: Wenn Wasser verdampft entsteht eine Verdunstungskälte. Diese verhindert dass die Temperatur im Inneren des gargutes weiter ansteigt, und kann sich über Stunden hinweg ziehen. Durch das equipster Butcher Papier wird dieser Effekt gemindert, und man recht genau sein Fleisch garen.
Wie wird Butcher Paper verwendet?
Butcher Paper findet verschiedene Anwendungen beim Grillen und darüber hinaus:
Einwickeln von Fleisch: Beim sogenannten „Texas Crutch“ wird das Fleisch während des Grillens in Butcher Papier eingewickelt. Dadurch bleibt es saftig und erhält eine wunderbare Textur.
Servieren von Speisen: Butcher Papier eignet sich auch hervorragend als rustikale Servierunterlage für Fleisch, Burger oder andere Grillgerichte.
Verpacken von Lebensmitteln: Es kann auch zum Einwickeln von Lebensmitteln für den Kühlschrank oder die Lagerung verwendet werden.
Wo bekommt man equipster Butcher Paper?
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Fazit
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Wenn die Temperaturen sinken und der Frost Einzug hält, bedeutet das nicht das Ende der BBQ-Saison. Im Gegenteil, das Grillen im Winter ist eine faszinierende Möglichkeit, die kalte Jahreszeit mit aromatischen Düften und köstlichen Gerichten zu bereichern.
Warum im Winter grillen?
Das Grillen im Winter ist nicht nur ein kulinarisches Abenteuer, sondern auch ein geselliges Erlebnis. Die frische, klare Luft, das Knistern des Feuers und das köstliche Aroma, das sich in der kalten Luft verbreitet, schaffen eine einzigartige Atmosphäre. Es ist eine Gelegenheit, mit Freunden und Familie zusammenzukommen und die winterliche Stimmung mit herrlichen Gerichten zu genießen.
Vorbereitung ist das A und O
Bevor das Winter-BBQ startet, ist eine gründliche Vorbereitung unerlässlich. Sorge für genügend Brennmaterial, da die niedrigen Temperaturen den Verbrauch erhöhen können. Plane auch mehr Zeit ein, da die Grilltemperatur möglicherweise länger braucht, um sich zu stabilisieren.
Das richtige Equipment
Ein solides Equipment ist im Winter besonders wichtig. Ein Gasgrill ist zwar praktisch, aber ein Holzkohle- oder sogar ein Pelletgrill kann mehr Hitze erzeugen und ist bei niedrigen Temperaturen möglicherweise effektiver. Zudem sind hitzebeständige Handschuhe, um die Kälte zu trotzen, sowie ein Thermometer für präzises Garen unverzichtbar.
Winterliche Rezeptideen
Der Winter bietet eine Fülle von Zutaten und Aromen, die perfekt für das Grillen geeignet sind. Ein herzhafter Braten, mariniert mit winterlichen Gewürzen wie Rosmarin und Thymian, ist ein wahrer Genuss. Oder wie wäre es mit einer deftigen Suppe, die auf dem Grill zubereitet wird? Das Räuchern von Käse oder Fisch bei niedrigen Temperaturen verleiht ihnen ein besonderes Aroma.
Tipps für das Grillen im Winter
Wind abschirmen: Baue eine Barriere, um den Grill vor starkem Wind zu schützen, der die Temperatur beeinträchtigen könnte.
Aufwärmzeit beachten: Der Grill braucht möglicherweise mehr Zeit zum Aufheizen. Plane dies bei der Zeitplanung ein.
Thermometer verwenden: Kontrolliere mit einem Thermometer die Kerntemperatur des Grillguts, um perfekte Ergebnisse zu erzielen.
Gemütlichkeit nicht vergessen
Während des Grillens im Winter ist es wichtig, sich warm zu halten. Ein Lagerfeuer oder Heizstrahler können eine gemütliche Atmosphäre schaffen. Decken, um sich bei Bedarf einzukuscheln, und heiße Getränke wie Glühwein oder heißer Apfelwein runden das Erlebnis ab.
Fazit
Winterliches BBQ und Grillen ist mehr als nur Kochen im Freien. Es ist ein Erlebnis, das die Sinne anspricht und die Kälte mit köstlichen Aromen vertreibt. Mit der richtigen Vorbereitung, dem passenden Equipment und kreativen Rezepten wird das Wintergrillen zu einem unvergesslichen Ereignis für alle Sinne. Es ist eine Gelegenheit, die winterliche Natur zu genießen und dabei kulinarische Köstlichkeiten zu entdecken. Also, warum nicht den Grill anfeuern und dem Winter mit einem festlichen BBQ die Stirn bieten?
Winterliche Grill-Geheimtipps
Neben den klassischen Wintergrillrezepten gibt es einige Geheimtipps, die das winterliche BBQ zu einem unvergleichlichen Erlebnis machen.
1. Glühwein-Marinaden
Statt gewöhnlicher Marinaden könntest du Fleisch und Gemüse in einer Glühwein-Marinade einlegen. Der Glühwein verleiht den Speisen eine festliche Note und sorgt für ein einzigartiges Aroma.
2. Wintergemüse grillen
Wurzelgemüse wie Pastinaken, Rote Bete oder Sellerie eignen sich hervorragend zum Grillen im Winter. Schneide sie in dicke Scheiben, würze sie mit Öl, Kräutern und Knoblauch und grille sie, bis sie außen karamellisiert und innen zart sind.
3. Feuerzangenbowle am Grill
Stell dir vor, du könntest die winterliche Atmosphäre auf dem Grill noch verstärken, indem du eine Feuerzangenbowle zubereitest! Platziere eine Feuerzange über dem Grill und entzünde den Zuckerhut. Der Geschmack der Bowle wird durch das Raucharoma des Grills noch intensiver.
4. Winterliche Desserts
Auch beim Grillen im Winter dürfen süße Leckereien nicht fehlen. Wie wäre es mit gegrillten Äpfeln oder Birnen, gefüllt mit Nüssen und Zimt, oder einem Schichtdessert aus gegrillten Marshmallows, Schokolade und Keksen?
5. Experimentiere mit Raucharomen
Nutze die kalte Luft, um intensivere Raucharomen zu erzeugen. Versuche, verschiedene Hölzer wie Kirschholz oder Hickory für ein einzigartiges Geschmackserlebnis zu verwenden.
Sicherheit beim Wintergrillen
Beim Grillen im Winter ist Sicherheit besonders wichtig. Achte darauf, dass der Grill an einem sicheren Ort steht und nichts in der Nähe ist, das Feuer fangen könnte. Vermeide es auch, den Grill in geschlossenen Räumen zu benutzen, um Kohlenmonoxidvergiftungen zu verhindern.
Ein winterliches BBQ-Erlebnis schaffen
Der Schlüssel zum erfolgreichen Grillen im Winter liegt darin, die Kälte zu respektieren, sich aber nicht von ihr abschrecken zu lassen. Mit kreativen Rezepten, der richtigen Vorbereitung und einer Prise Abenteuerlust kannst du ein unvergessliches BBQ-Erlebnis schaffen, das die Wintermonate erhellt und deine Liebsten begeistert.
Abschließende Gedanken
Das Winter-BBQ und Grillen sind eine einzigartige Gelegenheit, die saisonale Atmosphäre zu nutzen und kulinarische Grenzen zu erkunden. Es eröffnet die Möglichkeit, mit Aromen zu experimentieren, die den Winterzauber noch verstärken. Also, zieh dich warm an, entfache das Feuer und tauche ein in die köstliche Welt des winterlichen Grillens!
Rezepte zum Winter grillen
Gegrillter Honig-Thymian-Schweinebraten
Zutaten:
1 kg Schweinebraten
3 EL Honig
Frischer Thymian
Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Den Schweinebraten mit Salz und Pfeffer würzen.
Den frischen Thymian über den Braten streuen und gut andrücken.
Den Grill auf mittlere Hitze vorheizen.
Den Braten auf den Grill legen und von allen Seiten grillen, bis er eine schöne Kruste bekommt.
Während des Grillens den Braten regelmäßig mit Honig bestreichen, um eine köstliche Glasur zu erhalten.
Die Kerntemperatur des Bratens mit einem Fleischthermometer überprüfen und bei Erreichen der gewünschten Garstufe vom Grill nehmen.
Den Braten kurz ruhen lassen, bevor er in Scheiben geschnitten und serviert wird.
Gegrilltes Wintergemüse mit Rosmarin
Zutaten:
500 g gemischtes Wintergemüse (z. B. Möhren, Pastinaken, Süßkartoffeln)
3 EL Olivenöl
Frischer Rosmarin
Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Das Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden und in einer Schüssel mit Olivenöl, gehacktem Rosmarin, Salz und Pfeffer vermengen.
Den Grill auf mittlere Hitze vorheizen.
Das vorbereitete Gemüse in einer Grillpfanne oder auf dem Grillrost verteilen.
Das Gemüse unter gelegentlichem Wenden grillen, bis es weich ist und eine leichte Bräunung aufweist.
Das gegrillte Wintergemüse heiß servieren.
Gegrillte Zimt-Ananas-Spieße
Zutaten:
1 Ananas, in Stücke geschnitten
2 EL geschmolzene Butter
2 TL Zimt
Brauner Zucker
Zubereitung:
Die Ananasstücke auf Holzspieße stecken.
In einer Schüssel die geschmolzene Butter mit Zimt vermischen und die Ananasstücke damit bestreichen.
Die Ananasstücke auf den vorgeheizten Grill legen und von beiden Seiten grillen.
Während des Grillens mit braunem Zucker bestreuen und karamellisieren lassen.
Die gegrillten Zimt-Ananas-Spieße warm servieren.
Diese einfachen und dennoch köstlichen Rezepte sind perfekt für ein winterliches BBQ und bringen eine Vielfalt an Aromen auf den Grill!
Weitere Grillrezepte zu allen Anlässen findet ihr im übrigen hier:
Volksrezepte Grillen und BBQ – die Buchreihe
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Tauche ein in die Vielfalt der kulinarischen Kreationen, die von den Grundlagen des Grillens bis zu innovativen Meisterstücken reichen. Die Bücher bieten eine Fülle von Inspirationen für alle Grillfans, angefangen bei einfachen Tipps für Einsteiger bis hin zu raffinierten Techniken für erfahrene Grillmeister.
Die „Volksrezepte: Grillen und BBQ“ Buchreihe enthält eine breite Palette von Rezepten, die die Jahreszeiten widerspiegeln. Von saftigen Steaks bis zu köstlich geräuchertem Fisch, von herzhaften Grillbeilagen bis zu verlockenden Desserts – hier findet jeder sein Lieblingsrezept, das perfekt zu seinem Grillstil passt.
Die Schätze dieser Serie gehen über die Rezepte hinaus und bieten Einblicke in verschiedene Grillmethoden, Tipps zur Auswahl des richtigen Grillgeräts und Anleitungen zur perfekten Zubereitung verschiedener Fleisch- und Gemüsesorten.
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