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Drinks und Getränke Rezepte

Erdbeer-Blaubeer-Slushi für den Ninja Slushi

Ein Erdbeer-Blaubeer-Slushi ist eine fruchtige Erfrischung für warme Tage und lässt sich im Ninja Slushi oder in ähnlichen Slush-Geräten einfach zubereiten. Die Mischung ist auf etwa 1,9 l Flüssigkeitsmenge ausgelegt und ergibt mehrere gut gekühlte Gläser. Damit der Slushi schön halbgefroren und trinkbar wird, braucht die Flüssigkeit eine passende Balance aus Frucht, Wasser, Zucker und Säure.

Rezept-Steckbrief

Portionen: ca. 8 Gläser
Zubereitungszeit: 15 Minuten
Ruhezeit: 30 Minuten
Gefrierzeit im Gerät: ca. 30 bis 60 Minuten
Gesamtzeit: ca. 1 Stunde 15 Minuten
Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten:

  • 1 l kaltes Wasser
  • 500 g Erdbeeren
  • 300 g Blaubeeren
  • 120 g Zucker
  • 50 ml Zitronensaft
  • 30 ml Limettensaft
  • 1 Prise Pfeffer und Salz

Zubereitung:

  1. Erdbeeren waschen, putzen und grob schneiden. Blaubeeren ebenfalls waschen und gut abtropfen lassen.
  2. Erdbeeren, Blaubeeren, Zucker, Zitronensaft, Limettensaft sowie Pfeffer und Salz in einen Mixer geben.
  3. Etwa 500 ml kaltes Wasser dazugießen und alles sehr fein pürieren.
  4. Das Fruchtpüree durch ein feines Sieb streichen. So werden Kerne und grobe Schalenreste entfernt, und der Erdbeer-Blaubeer-Slushi bekommt eine angenehmere Konsistenz.
  5. Das passierte Fruchtpüree mit dem restlichen kalten Wasser verrühren. Die fertige Mischung sollte etwa 1,9 l ergeben.
  6. Die Slushi-Mischung 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Sie sollte vor dem Einfüllen gut gekühlt sein.
  7. Die kalte Mischung in den Behälter des Ninja Slushi oder eines ähnlichen Geräts füllen. Dabei die maximale Füllmarkierung des Herstellers beachten.
  8. Das Slush-Programm starten und die Mischung gefrieren lassen, bis sie gleichmäßig halbgefroren und trinkbar ist.
  9. Den fertigen Slushi direkt in Gläser füllen und servieren.

Tipps für die richtige Slushi-Konsistenz

Bei einem Slushi ist Zucker nicht nur für den Geschmack wichtig. Er beeinflusst auch, wie weich oder fest die Masse im Gerät wird. Wird zu wenig Zucker verwendet, kann die Mischung zu hart oder körnig gefrieren. Die 120 g Zucker sind für diese Menge Frucht und Wasser ausgewogen. Bei sehr süßen Erdbeeren kann die Menge leicht reduziert werden, bei säuerlichen Beeren sollte sie eher beibehalten werden.

Auch die Temperatur der Mischung spielt eine Rolle. Je kälter die Flüssigkeit beim Einfüllen ist, desto gleichmäßiger arbeitet der Ninja Slushi. Deshalb lohnt sich die kurze Ruhezeit im Kühlschrank.

Die angegebene Flüssigkeitsmenge von etwa 1,9 l passt für größere Slush-Behälter. Da sich die Füllmengen je nach Gerät unterscheiden, sollte immer die Markierung am eigenen Gerät beachtet werden. Ist der Behälter kleiner, die Mischung einfach portionsweise zubereiten.

Varianten für Erdbeer-Blaubeer-Slushi

Für einen etwas milderen Erdbeer-Blaubeer-Slush kann ein Teil des Wassers durch hellen Traubensaft oder Apfelsaft ersetzt werden. Dann sollte der Zucker reduziert werden, weil Saft bereits Süße mitbringt.

Frische Minze passt ebenfalls gut zu Erdbeeren und Blaubeeren. Einige Blätter können direkt mitgemixt und anschließend zusammen mit den Fruchtresten abgesiebt werden. Wer den Slushi kräftiger und fruchtiger möchte, kann die Wassermenge leicht verringern und dafür etwas mehr Beeren verwenden.

Auch tiefgekühlte Beeren eignen sich. Sie sollten vor dem Mixen leicht antauen, damit der Mixer sauber arbeiten kann. Die fertige Mischung sollte trotzdem gut verrührt und bei Bedarf noch einmal durch ein Sieb gestrichen werden.

Aufbewahrung und Vorbereitung

Die vorbereitete Slushi-Flüssigkeit kann abgedeckt bis zu 24 Stunden im Kühlschrank stehen. Vor dem Einfüllen in den Ninja Slushi sollte sie gründlich umgerührt werden, da sich Fruchtbestandteile am Boden absetzen können.

Fertiger Slushi schmeckt direkt aus dem Gerät am besten. Reste können eingefroren werden, werden nach dem Auftauen aber meist nicht mehr ganz so fein wie frisch zubereitet. Am besten taut man sie leicht an und mixt sie kurz durch.

Dazu passt der Slushi besonders gut

Dieser Erdbeer-Blaubeer-Slushi passt gut zu sommerlichen Kuchen, Waffeln, einfachen Keksen oder als alkoholfreies Getränk beim Grillen. Auch für Kindergeburtstage und Gartenfeste ist er praktisch, weil die Mischung vorbereitet und dann portionsweise im Gerät gefroren werden kann.

Mit seiner fruchtigen Säure und der feinen Beerenfarbe ist der Slushi eine unkomplizierte Erfrischung ohne großen Aufwand. Das Rezept lässt sich gut an den eigenen Geschmack anpassen und bleibt trotzdem zuverlässig für den Ninja Slushi und ähnliche Geräte geeignet.

Erdbeer-Blaubeer-Slushi

Pfirsichbowle selber machen – fruchtig und erfrischend

Pfirsichbowle ist ein klassischer Sommerdrink für Gartenfest, Grillabend und Familienfeier. Sie schmeckt fruchtig, ist gut vorzubereiten und kommt mit wenigen Zutaten aus. Wichtig sind reife Pfirsiche, ausreichend Kühlzeit und ein gut gekühlter Sekt, damit die Bowle frisch und ausgewogen bleibt.

Rezept-Steckbrief

Portionen: 8 Gläser

Zubereitungszeit: 20 Min.

Ruhezeit: 2 Std.

Gesamtzeit: 2 Std. 20 Min.

Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten:

  • 1 l trockener Weißwein, gut gekühlt
  • 750 ml trockener Sekt, gut gekühlt
  • 700 g reife Pfirsiche
  • 500 ml Pfirsichnektar, gut gekühlt
  • 150 ml Mineralwasser mit Kohlensäure, gut gekühlt
  • 60 ml Zitronensaft
  • 40 g Zucker
  • 10 g frische Minze

Zubereitung:

  1. Die Pfirsiche waschen, halbieren, entsteinen und in dünne Spalten oder kleine Stücke schneiden. Sehr feste Pfirsiche können kurz mit heißem Wasser überbrüht und anschließend kalt abgeschreckt werden, dann lässt sich die Schale leichter abziehen.
  2. Die Pfirsichstücke in ein großes Bowlegefäß geben. Zucker und Zitronensaft darüber verteilen und alles vorsichtig vermengen. Die Mischung 10 Min. ziehen lassen, damit die Pfirsiche etwas Saft abgeben.
  3. Den gekühlten Weißwein und den Pfirsichnektar angießen. Die Minze leicht zwischen den Fingern andrücken und dazugeben. Das Bowlegefäß abdecken und die Pfirsichbowle mindestens 2 Std. kalt stellen.
  4. Kurz vor dem Servieren die Minze nach Wunsch herausnehmen, damit sie nicht zu kräftig wird. Den gut gekühlten Sekt langsam angießen und vorsichtig umrühren.
  5. Zum Schluss das kalte Mineralwasser zugeben. Die Bowle direkt servieren, damit Kohlensäure und Frische erhalten bleiben.

Tipps für eine gute Pfirsichbowle

Für eine aromatische Pfirsichbowle eignen sich reife, duftende Pfirsiche am besten. Sie dürfen weich sein, sollten aber keine Druckstellen oder gärigen Stellen haben. Wer die Bowle milder mag, verwendet einen halbtrockenen Weißwein, bei sehr süßen Früchten passt ein trockener Wein besser.

Alle Getränke sollten vor dem Mischen gut gekühlt sein. Eiswürfel direkt in der Bowle verdünnen den Geschmack schnell, deshalb besser die Flaschen vorher kalt stellen und die Gläser erst beim Servieren mit wenigen Eiswürfeln füllen.

Alkoholfreie Variante

Für eine alkoholfreie Pfirsichbowle werden Weißwein und Sekt durch weißen Traubensaft, Apfelsaftschorle und alkoholfreien Sekt ersetzt. Pfirsichnektar, Zitronensaft, frische Pfirsiche und Minze bleiben gleich. So entsteht eine fruchtige Sommerbowle, die auch für Kinder und Gäste ohne Alkohol gut passt.

Vorbereitung und Aufbewahrung

Die Pfirsiche können mit Zucker, Zitronensaft, Pfirsichnektar und Weißwein einige Stunden vorher angesetzt werden. Sekt und Mineralwasser kommen immer erst kurz vor dem Servieren dazu, damit die Bowle spritzig bleibt. Reste sollten abgedeckt im Kühlschrank stehen und am nächsten Tag verbraucht werden.

Wozu passt Pfirsichbowle?

Pfirsichbowle passt gut zu leichten Sommerspeisen, Kuchen, Obstsalat, kalten Platten und Grillgerichten. Besonders praktisch ist sie für Feiern, weil sie sich in größeren Mengen vorbereiten lässt und jeder Gast sich selbst bedienen kann.

Diese Pfirsichbowle ist unkompliziert, fruchtig und angenehm frisch. Mit reifen Pfirsichen, gut gekühlten Getränken und etwas Ruhezeit gelingt sie zuverlässig für gesellige Runden.

 

Pfirsichbowle

Waldmeisterbowle selber machen

Waldmeisterbowle ist ein klassisches Frühlingsgetränk, das besonders im Mai und an warmen Frühsommertagen gut passt. Der frische Waldmeister gibt der Bowle ihr typisches feines Aroma, ohne dass sie künstlich schmecken muss. Mit gekühltem Wein, Sekt, Mineralwasser, Zitrone und Erdbeeren entsteht eine leichte Bowle für Gäste, Gartenrunde oder Familienfeier.

Rezept-Steckbrief

Portionen: 8 Gläser

Zubereitungszeit: 15 Minuten

Ruhezeit: 30 Minuten

Gesamtzeit: 45 Minuten

Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten:

  • 1500 ml trockener Weißwein, gut gekühlt
  • 750 ml trockener Sekt, gut gekühlt
  • 500 ml Mineralwasser mit Kohlensäure, gut gekühlt
  • 250 g Erdbeeren
  • 2 Bio-Zitronen
  • 80 g Zucker
  • 1 Bund frischer Waldmeister, etwa 15 bis 20 g

Zubereitung:

  1. Den Waldmeister vorsichtig verlesen, nicht waschen, sondern nur ausschütteln. Falls er sehr frisch gepflückt ist, die Stiele 2 bis 3 Stunden anwelken lassen, damit sich das typische Aroma besser entfaltet.
  2. Die Zitronen heiß abwaschen. Eine Zitrone in dünne Scheiben schneiden, die zweite Zitrone auspressen.
  3. Die Erdbeeren waschen, putzen und je nach Größe halbieren oder in Scheiben schneiden.
  4. 500 ml Weißwein mit Zucker und Zitronensaft in ein großes Bowlegefäß geben. Rühren, bis sich der Zucker weitgehend gelöst hat.
  5. Den Waldmeister zu einem kleinen Sträußchen binden und kopfüber in den Wein hängen. Die Schnittstellen der Stiele sollten möglichst nicht in der Flüssigkeit liegen, damit die Waldmeisterbowle nicht bitter wird.
  6. Den Waldmeister 20 bis 30 Minuten ziehen lassen. Danach das Sträußchen herausnehmen. Länger sollte es nicht in der Bowle bleiben, weil das Aroma sonst zu kräftig und leicht herb werden kann.
  7. Den restlichen Weißwein, die Zitronenscheiben und die Erdbeeren dazugeben. Alles vorsichtig umrühren.
  8. Kurz vor dem Servieren den gut gekühlten Sekt und das Mineralwasser angießen. Die Bowle behutsam mischen, damit die Kohlensäure erhalten bleibt.
  9. Die Waldmeisterbowle sofort gut gekühlt servieren.

Tipps für eine gute Waldmeisterbowle

Für eine natürliche Waldmeisterbowle braucht es keinen Sirup und keine grüne Lebensmittelfarbe. Das Getränk bleibt eher hell und klar, bekommt aber ein feines, echtes Waldmeisteraroma. Wichtig ist, den Waldmeister nicht zu lange ziehen zu lassen und nicht zu viel davon zu verwenden.

Am besten eignet sich Waldmeister, der noch nicht voll blüht. Frisch gepflückte Stiele sollten kurz anwelken, denn erst dadurch entwickelt sich der typische Duft. Wer Waldmeister aus dem Garten verwendet, sollte sicher sein, dass er unbehandelt ist.

Für die Bowle passen trockener Weißwein und trockener Sekt besonders gut, weil Erdbeeren und Zucker bereits milde Süße mitbringen. Wer es etwas leichter mag, kann den Anteil Mineralwasser erhöhen und dafür etwas weniger Wein verwenden.

Aufbewahrung und Vorbereitung

Waldmeisterbowle schmeckt frisch am besten, weil Sekt und Mineralwasser ihre Kohlensäure mit der Zeit verlieren. Die aromatisierte Weinbasis mit Waldmeister, Zucker und Zitrone kann etwa 1 bis 2 Stunden vor dem Servieren vorbereitet und kalt gestellt werden. Sekt, Mineralwasser und Erdbeeren kommen erst kurz vor dem Ausschenken dazu.

Reste sollten abgedeckt im Kühlschrank stehen und am selben Tag verbraucht werden. Zum Einfrieren eignet sich die Bowle nicht, da Aroma, Früchte und Kohlensäure darunter leiden.

Passende Anlässe und Beilagen

Diese Bowle passt gut zu Frühlingsfesten, Maifeiern, Grillabenden und einfachen Kaffeerunden im Garten. Dazu schmecken kleine herzhafte Häppchen, belegte Brote, Flammkuchen, Käsegebäck oder ein einfacher Erdbeerkuchen.

Wer eine alkoholfreie Variante anbieten möchte, bereitet die Waldmeisterbasis mit Apfelsaft und Mineralwasser zu und gibt zum Schluss alkoholfreien Sekt dazu. Die Ziehzeit für den Waldmeister bleibt dabei gleich.

Waldmeisterbowle ist ein einfaches Rezept, bei dem die richtige Ziehzeit wichtiger ist als viele Zutaten. Gut gekühlt, frisch angesetzt und mit etwas Zitrone und Erdbeeren serviert, schmeckt sie angenehm leicht und natürlich.

 

Waldmeisterbowle

Erdbeerbowle selber machen – klassisch und fruchtig

Eine Erdbeerbowle passt gut zu warmen Tagen, Familienfeiern und gemütlichen Runden im Garten. Mit reifen Erdbeeren, gut gekühltem Weißwein und Sekt wird sie fruchtig, frisch und angenehm ausgewogen. Wichtig ist, die Erdbeeren rechtzeitig ziehen zu lassen, damit die Bowle rund schmeckt, ohne wässrig zu werden.

Rezept-Steckbrief

Portionen: 8 Gläser

Zubereitungszeit: 20 Minuten

Ruhezeit: 1 Stunde

Gesamtzeit: 1 Stunde 20 Minuten

Schwierigkeitsgrad: einfach

Zutaten:

  • 1,5 l trockener Weißwein, gut gekühlt
  • 750 g Erdbeeren
  • 750 ml trockener Sekt, gut gekühlt
  • 250 ml Mineralwasser mit Kohlensäure, gut gekühlt
  • 80 g Zucker
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 Bund Minze

Zubereitung:

  1. Die Erdbeeren kurz in kaltem Wasser waschen, gut abtropfen lassen und erst danach das Grün entfernen. Große Früchte halbieren oder vierteln, kleine Erdbeeren ganz lassen.
  2. Die Erdbeeren in eine große Schüssel oder ein Bowlegefäß geben. Zucker und Zitronensaft darüber verteilen und alles vorsichtig vermengen, damit die Früchte nicht zerdrückt werden.
  3. Die Erdbeeren 15 Minuten ziehen lassen, bis sich etwas Saft bildet. Danach 500 ml vom gekühlten Weißwein dazugießen und die Bowle abgedeckt 45 Minuten kalt stellen.
  4. Die Minze waschen, trocken schütteln und die Blätter leicht zwischen den Fingern andrücken. So gibt sie Aroma ab, ohne zu kräftig zu werden.
  5. Kurz vor dem Servieren den restlichen Weißwein, den gut gekühlten Sekt und das Mineralwasser zur Erdbeerbowle geben. Alles nur langsam umrühren, damit die Kohlensäure erhalten bleibt.
  6. Die Minze hinzufügen und die Erdbeerbowle direkt servieren. Die Gläser dabei möglichst mit Erdbeeren aus dem Bowlegefäß füllen.

Tipps für eine gute Erdbeerbowle

Für eine klassische Erdbeerbowle eignen sich reife, aromatische Erdbeeren am besten. Sie sollten süß duften, aber noch fest genug sein, damit sie in der Bowle nicht zerfallen. Sehr weiche Früchte geben zwar viel Geschmack ab, werden aber schnell matschig.

Der Weißwein sollte trocken oder halbtrocken sein. Ein sehr lieblicher Wein macht die Bowle schnell zu süß, besonders wenn die Erdbeeren reif sind. Der Sekt kommt erst kurz vor dem Servieren dazu, damit die Erdbeerbowle frisch und spritzig bleibt.

Wer die Bowle etwas milder servieren möchte, kann mehr Mineralwasser verwenden und dafür etwas weniger Sekt nehmen. Wichtig ist nur, alle Getränke vorher gründlich zu kühlen, denn Eiswürfel verdünnen den Geschmack.

Alkoholfreie Variante

Für eine alkoholfreie Erdbeerbowle wird der Weißwein durch hellen Traubensaft oder Apfelsaft ersetzt. Statt Sekt passt alkoholfreier Sekt oder gut gekühltes Mineralwasser mit Kohlensäure. Bei süßem Saft sollte die Zuckermenge reduziert werden, damit die Bowle nicht zu schwer schmeckt.

Aufbewahrung und Vorbereitung

Die Erdbeeren können mit Zucker, Zitronensaft und einem Teil Weißwein etwa 1 bis 2 Stunden vor dem Servieren vorbereitet werden. Länger sollte die Mischung nicht stehen, da die Früchte sonst weich werden. Sekt, Mineralwasser und Minze kommen immer erst kurz vor dem Servieren in das Bowlegefäß.

Reste der Erdbeerbowle sollten gut gekühlt aufbewahrt und am selben Tag getrunken werden. Am nächsten Tag verlieren die Erdbeeren deutlich an Biss und die Kohlensäure ist meist verflogen.

Wozu passt Erdbeerbowle?

Erdbeerbowle passt gut zu einfachen Sommerkuchen, Biskuitrolle, Obstboden, Vanillecreme oder kleinen Gebäckstücken. Auch zu einem Grillabend kann sie als fruchtiger Aperitif serviert werden, besonders wenn leichte Salate und helle Fleischgerichte auf den Tisch kommen.

Diese Erdbeerbowle ist unkompliziert, frisch und gut vorzubereiten. Mit gekühlten Zutaten, reifen Erdbeeren und etwas Ruhezeit bekommt sie genau den fruchtigen Geschmack, der zu Sommerfesten und geselligen Runden passt.

Erdbeerbowle

Rezepte für London Fog Latte

Rezepte für London Fog Latte


Wenn die Tage kürzer werden, die Luft feuchter und sich der Nebel langsam durch die Straßen zieht, beginnt die Zeit für warme, beruhigende Getränke. Der London Fog Latte passt wie kaum ein anderes Getränk in diese Stimmung – mild, cremig, duftend nach Bergamotte und Vanille. Ein Heißgetränk mit britisch-kanadischem Ursprung, das nicht nur Teeliebhaber begeistert, sondern auch eine wunderbare Alternative zum klassischen Milchkaffee bietet. Anders als sein Name vermuten lässt, wurde der London Fog Latte nicht in England erfunden, sondern in Kanada – genauer gesagt in Vancouver in den 1990er-Jahren. Dort begann eine Teeliebhaberin, ihren Earl Grey Tee mit Vanillesirup und aufgeschäumter Milch zu verfeinern. Schnell verbreitete sich dieses neue Heißgetränk in Cafés – erst in Nordamerika, dann weltweit.

Der Name „London Fog“ spielt auf den berühmten Nebel über der britischen Hauptstadt an – ein dichter, feuchter Schleier, der oft über den Themseufern liegt. Und tatsächlich erinnert das fertige Getränk auch visuell an Nebel: Die hellgraue Farbe durch den schwarzen Tee und die Milch, die sich langsam vermischt, wenn sie eingeschenkt wird. Die feinen Aromen des Earl Grey Tees – schwarzer Tee mit dem Öl der Bergamotte-Frucht – harmonieren dabei wunderbar mit der süßen, runden Note des Vanillesirups. Eine Prise echter Vanille oder etwas Vanilleextrakt verstärkt das Ganze noch zusätzlich.

Der London Fog Latte ist ein ideales Getränk für ruhige Nachmittage, gemütliche Lesestunden oder als sanfter Start in den Tag. Er ist koffeinhaltig, aber nicht so stark wie Kaffee, und durch den Verzicht auf Zucker oder Süßstoff (wenn man den Vanillesirup dosiert einsetzt) auch für figurbewusste Genießer geeignet. Die Basis bildet ein kräftiger Earl Grey Tee – am besten in loser Blattform, damit er sein volles Aroma entfalten kann. Bei der Milch eignet sich sowohl klassische Vollmilch als auch pflanzliche Alternativen wie Hafermilch, Mandelmilch oder Sojamilch. Entscheidend ist, dass die Milch gut aufschäumbar ist, um dem Getränk die typische Latte-Textur zu verleihen.

Wer es etwas würziger mag, kann den London Fog Latte mit einem Hauch Lavendel, Zimt oder Kardamom abrunden. Diese Varianten sind besonders in nordamerikanischen Cafés beliebt und geben dem Klassiker einen modernen Twist. Doch auch pur, nur mit Vanille und Tee, überzeugt der London Fog Latte durch seine harmonische Balance zwischen herb, süß und cremig. In der Zubereitung ist er denkbar einfach – es braucht nur ein wenig Zeit, Geduld und hochwertige Zutaten. Gerade weil das Rezept so minimalistisch ist, lohnt es sich, auf Qualität zu achten: frischer Tee, echte Vanille, keine künstlichen Aromen und gut aufgeschäumte Milch machen aus einem einfachen Getränk ein echtes Genussritual.

Rezepte für London Fog Latte ist auch ideal für Gäste: Schnell gemacht, elegant serviert in einem hohen Glas oder einer schönen Tasse, und mal etwas anderes als die üblichen Heißgetränke. Wer möchte, kann ihn mit einer Prise Vanillezucker am Tassenrand oder etwas Milchschaum-Kunst dekorieren. Er passt hervorragend zu süßem Gebäck, Scones oder einem einfachen Stück Butterkuchen – vor allem an Tagen, an denen man das Haus nicht verlassen möchte.

Ein Tee-Latte, der nicht nur den Magen wärmt, sondern auch ein Gefühl von Geborgenheit vermittelt – ganz im Sinne der Volksrezepte: bodenständig, aromatisch und einfach nachzumachen.


 Rezepte für den London Fog Latte


Zutaten:

  • 250 ml Wasser

  • 1 EL Earl Grey Tee (los oder 1 Teebeutel)

  • 200 ml Milch (Vollmilch oder pflanzliche Alternative wie Hafer- oder Mandelmilch)

  • 2 EL Vanillesirup (selbstgemacht oder hochwertiger fertiger Sirup)

  • 1 Prise echte Vanille (gemahlen oder aus einer Vanilleschote)

  • 1 TL Zucker (bei Bedarf, optional je nach Süße des Vanillesirups)


Zubereitung:

Wasser in einem kleinen Topf oder Wasserkocher auf etwa 95 °C erhitzen – nicht kochend, um die feinen Aromen des Earl Grey Tees zu erhalten. Tee in ein feinmaschiges Teesieb oder einen losen Teefilter geben. Wer einen Beutel verwendet, lässt diesen frei im Wasser ziehen. Den Tee mit dem heißen Wasser übergießen und abgedeckt 5 Minuten ziehen lassen – nicht kürzer, damit er kräftig genug bleibt, aber auch nicht zu lang, damit er nicht bitter wird. Danach Teesieb oder Beutel entfernen.

Während der Tee zieht, die Milch langsam in einem kleinen Topf oder einem Milchaufschäumer erhitzen. Sie soll heiß, aber nicht kochend sein. Auf ca. 60–65 °C bringen – ideal für Milchschaum. Anschließend die Milch kräftig aufschäumen. Wer keinen elektrischen Aufschäumer hat, kann einen Schneebesen oder ein einfaches Schraubglas (Milch hinein, zudrehen, schütteln, dann kurz erwärmen) verwenden. Ziel ist ein cremiger, feinporiger Milchschaum, keine groben Blasen.

Den heißen Tee in ein hitzefestes Glas oder eine Tasse geben. Vanillesirup hinzufügen und gut verrühren. Eine Prise gemahlene Vanille dazugeben, um die Aromatik zu vertiefen. Wer echte Vanilleschote verwendet, kann das Mark einer halben Schote auskratzen und unterrühren.

Die aufgeschäumte Milch nun langsam über den Rücken eines Löffels auf den Tee gießen, sodass sich die Milch gleichmäßig auf der Oberfläche verteilt und ein leichter Schichteffekt entsteht. Mit einem Löffel den Milchschaum daraufsetzen. Wer möchte, kann den Schaum mit etwas Vanille oder einem Hauch schwarzem Tee bestreuen.

Direkt servieren. Der London Fog Latte entfaltet sein volles Aroma am besten frisch, wenn Tee, Milch und Sirup noch warm sind und die Texturen perfekt miteinander verschmelzen.


Der London Fog Latte steht beispielhaft für eine moderne Form der Alltagsküche, die Tradition und Genuss auf einfache Weise miteinander verbindet. Was als kleines Experiment in einem kanadischen Café begann, ist heute ein fester Bestandteil vieler Kaffeekarten geworden – vor allem in der kühlen Jahreszeit. Dabei zeigt dieses Getränk sehr eindrucksvoll, wie man mit wenigen Zutaten und einem guten Grundprodukt ein Ergebnis erzielt, das in seiner Aromatik und Wirkung weit über das hinausgeht, was man auf den ersten Blick erwartet.

Der Ursprung des London Fog liegt zwar nicht, wie der Name suggeriert, in Großbritannien, sondern in Vancouver. Dennoch ist die Verbindung zur britischen Teekultur nicht von der Hand zu weisen. Schließlich bildet Earl Grey – ein traditionsreicher Schwarztee mit Bergamotteöl – das Rückgrat des Rezepts. Dieser Tee steht seit jeher für britische Eleganz und raffinierte Zurückhaltung. In Kombination mit aufgeschäumter Milch und süßem Vanillesirup bekommt der Tee jedoch eine moderne, fast schon luxuriöse Note. Aus der trockenen Klarheit eines Schwarztees wird ein rundes, warmes Getränk mit fast dessertartigem Charakter – ohne dass es zu süß oder zu schwer wird.

Interessant ist auch, wie wandelbar der London Fog Latte ist. Zwar hat sich die klassische Mischung aus Earl Grey, Milch und Vanille durchgesetzt, doch es gibt zahlreiche regionale oder persönliche Varianten. Manche fügen eine Prise Lavendel hinzu, was die floralen Noten des Tees verstärkt. Andere ersetzen den Sirup durch Honig oder Ahornsirup, was dem Getränk eine tiefere Süße und ein leicht herbes Aroma verleiht. Auch Gewürze wie Zimt, Muskat oder Kardamom finden gelegentlich ihren Weg in die Tasse. Jede Variante erzählt dabei eine eigene kleine Geschichte, geprägt vom Geschmack und den Vorlieben derer, die sie zubereiten.

Was den London Fog Latte besonders macht, ist nicht nur sein Geschmack, sondern auch das Gefühl, das er transportiert. Er steht für eine Form von Ruhe, Entschleunigung und Achtsamkeit, die in der heutigen Zeit oft zu kurz kommt. Während Kaffee eher für Energie und Aktivität steht, lädt dieses Getränk zum Innehalten ein. Es ist ein Begleiter für stille Momente: beim Lesen, beim Schreiben, beim Nachdenken. Ein Getränk, das nicht nur wärmt, sondern auch beruhigt.

Für alle, die in der Küche gerne selbst Hand anlegen, bietet der London Fog Latte außerdem eine ideale Gelegenheit, sich mit Zutaten und Techniken vertraut zu machen, die man sonst eher im Café vermutet. Die Zubereitung von Milchschaum, die richtige Ziehzeit für Tee, der Umgang mit Sirupen – all das lässt sich hier in Ruhe und mit Genuss üben. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: ein elegantes Getränk, das mit seinem Duft und Geschmack sofort überzeugt.

Auch optisch ist der London Fog Latte ein Genuss. Serviert in einem hohen Glas, wirkt die Mischung aus hellgrauem Tee und weißem Milchschaum fast wie ein nebelverhangener Herbstmorgen – daher auch der passende Name. Wer Gäste bewirtet, kann mit wenig Aufwand Eindruck machen, ohne gleich ein aufwändiges Dessert oder Gebäck vorbereiten zu müssen. Der London Fog ist eine Einladung an den Tisch, ein Zeichen der Gastfreundschaft, das Wärme und Stil vereint.

Nicht zuletzt passt dieses Rezept hervorragend in die Philosophie der Volksrezepte. Es zeigt, dass man mit einfachen Zutaten, Liebe zum Detail und etwas Kreativität zu Ergebnissen kommt, die sowohl alltagstauglich als auch besonders sind. Die Kombination aus Bodenständigkeit und Raffinesse, aus Tradition und zeitgemäßem Genuss, macht den London Fog Latte zu einem perfekten Beispiel für moderne Volksküche – authentisch, zugänglich und voller Charakter.

Wer einmal damit begonnen hat, wird ihn nicht nur in der kalten Jahreszeit genießen wollen. Auch an kühlen Frühlings- oder Spätsommermorgen ist er eine Bereicherung – und wer ihn kalt serviert, mit Eiswürfeln und leicht gesüßter, gekühlter Milch, entdeckt eine erfrischende Variante für wärmere Tage. So oder so: Der London Fog ist gekommen, um zu bleiben. Ein stiller Held unter den Heißgetränken – und ein würdiger Platz in der Rezeptsammlung von Volksrezepte.de.


Noch mehr alltagstaugliche Ideen für feine Getränke, süße Klassiker und moderne Genüsse finden sich in der Buchreihe Volksrezepte. Besonders in der Serie Volksrezepte Backen und Süßes gibt es eine große Auswahl an Rezepten für Gebäck, Heißgetränke und saisonale Spezialitäten – handwerklich, verständlich und direkt umsetzbar. Wer gerne weiterstöbert, wird auch in den Reihen Volksrezepte Grillen und BBQ, Volksrezepte Feldküche und Gulaschkanone und vielen weiteren Bänden fündig. Alle Bücher stehen für ehrliches Kochen, bewährte Zutaten und das, was schmeckt.

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