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Italienischer Nudelsalat mit Pesto – einfaches Rezept

Italienischer Nudelsalat mit Pesto ist eine unkomplizierte Beilage für Grillabende, Familienfeste und das kalte Buffet. Basilikumpesto, Tomaten, Mozzarella und Rucola geben dem Salat einen kräftigen, frischen Geschmack. Er lässt sich gut vorbereiten und schmeckt nach kurzer Ruhezeit besonders ausgewogen.

Rezept-Steckbrief

Portionen: 4

Zubereitungszeit: 20 Minuten

Kochzeit: 10 Minuten

Ruhezeit: 30 Minuten

Gesamtzeit: 60 Minuten

Schwierigkeitsgrad: Einfach

Zutaten:

  • 400 g kurze Nudeln, zum Beispiel Fusilli oder Penne
  • 250 g Kirschtomaten
  • 150 g Mini-Mozzarella
  • 120 g Basilikumpesto
  • 80 g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft
  • 60 g Rucola
  • 40 g Pinienkerne
  • 30 ml Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 TL Honig
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • Pfeffer und Salz

Zubereitung:

  1. Die Nudeln in reichlich Salzwasser nach Packungsangabe bissfest kochen. Vor dem Abgießen etwa 100 ml Nudelwasser abnehmen.
  2. Die Nudeln abgießen und gut abtropfen lassen. Nicht kalt abschrecken, damit das Pesto besser an den Nudeln haftet.
  3. Das Basilikumpesto mit Olivenöl, Zitronensaft, Honig und 3 EL Nudelwasser in einer großen Schüssel verrühren. Die Knoblauchzehe fein reiben und unterrühren.
  4. Die noch warmen Nudeln in die Schüssel geben und gründlich mit dem Pesto vermengen. Falls die Mischung zu fest wirkt, esslöffelweise weiteres Nudelwasser unterrühren.
  5. Die Kirschtomaten halbieren. Die getrockneten Tomaten in feine Streifen schneiden. Den Mini-Mozzarella abtropfen lassen.
  6. Die Pinienkerne ohne Fett in einer Pfanne bei mittlerer Hitze leicht rösten. Dabei regelmäßig wenden und anschließend sofort aus der heißen Pfanne nehmen.
  7. Die Nudeln etwa 15 Minuten abkühlen lassen. Danach Kirschtomaten, getrocknete Tomaten, Mozzarella und Pinienkerne vorsichtig unterheben.
  8. Den italienischen Nudelsalat mit Pesto mit Pfeffer und Salz abschmecken und 30 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen.
  9. Den Rucola waschen, trocken schleudern und erst kurz vor dem Servieren unterheben. Den Nudelsalat etwa 10 Minuten vor dem Essen aus dem Kühlschrank nehmen.

Tipps für einen gelungenen Nudelsalat

Kurze Nudelsorten mit Rillen oder Windungen nehmen das Pesto besonders gut auf. Die Nudeln sollten bissfest bleiben, weil sie während der Ruhezeit noch etwas Flüssigkeit aufnehmen. Wird der Nudelsalat nach dem Kühlen zu trocken, lässt er sich mit 1 bis 2 EL Wasser oder etwas Olivenöl wieder geschmeidig machen.

Der Rucola kommt erst kurz vor dem Servieren in den Salat. So bleibt er frisch und fällt nicht zusammen. Auch die gerösteten Pinienkerne können teilweise zurückbehalten und erst beim Anrichten darübergestreut werden.

Varianten und passende Beilagen

Für eine kräftigere Variante kann der Mozzarella durch gewürfelten Feta ersetzt werden. Schwarze Oliven, gebratene Zucchini oder fein geschnittene Paprika passen ebenfalls gut zum italienischen Pastasalat. Wer rotes Pesto bevorzugt, kann das Basilikumpesto in gleicher Menge durch Tomatenpesto ersetzen.

Der Pesto-Nudelsalat passt zu gegrilltem Hähnchen, Bratwurst, Frikadellen und gebratenem Gemüse. Als leichtes Hauptgericht kann er mit knusprigem Ciabatta serviert werden.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Gut abgedeckt hält sich italienischer Nudelsalat mit Pesto im Kühlschrank etwa 2 Tage. Rucola sollte bei längerer Aufbewahrung getrennt gelagert und erst vor dem Servieren untergemischt werden. Wegen Tomaten und Mozzarella eignet sich der fertige Salat nicht gut zum Einfrieren.

Dieser italienische Nudelsalat mit Pesto verbindet wenige, gut erhältliche Zutaten zu einer sättigenden und aromatischen Beilage. Durch die kurze Ruhezeit lässt er sich entspannt vorbereiten und direkt aus dem Kühlschrank servierfertig machen.

Italienischer Nudelsalat mit Pesto

Basilikumpesto

Basilikumpesto – klassisch, aromatisch und schnell selbst gemacht

Basilikumpesto gehört zu den einfachsten und zugleich dankbarsten Grundrezepten der Alltagsküche. Mit frischem Basilikum, gutem Öl, Hartkäse, Knoblauch und Nüssen entsteht in wenigen Minuten eine würzige Paste, die zu Pasta, Kartoffeln, Brot, Gemüse und vielen weiteren Gerichten passt. Das Rezept ist traditionell gehalten, praxistauglich aufgebaut und gelingt ohne großen Aufwand.

Rezept-Steckbrief

  • Portionen: 4
  • Zubereitungszeit: 15 Minuten
  • Schwierigkeit: einfach
  • Küche: italienisch inspiriert
  • Verwendung: für Pasta, Brot, Kartoffeln, Gemüse und Dressings

Zutaten

  • 80 g Basilikumblätter
  • 50 g Parmesan, frisch gerieben
  • 30 g Pecorino, frisch gerieben
  • 30 g Pinienkerne
  • 1 Knoblauchzehe
  • 120 ml Olivenöl
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 TL Salz
  • 0,5 TL Pfeffer

Zubereitung:

Die Basilikumblätter verlesen, waschen und sehr gut trocken tupfen. Bleibt zu viel Wasser an den Blättern, wird das Pesto wässrig und verliert an Haltbarkeit.

Die Pinienkerne in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze kurz anrösten, bis sie leicht duften. Danach vollständig abkühlen lassen.

Parmesan und Pecorino fein reiben. Den Knoblauch schälen und grob zerkleinern.

Basilikum, Pinienkerne, Knoblauch, Parmesan und Pecorino in ein hohes Gefäß oder in einen Mörser geben. Das Olivenöl nach und nach zufügen und alles zu einer cremigen, aber noch leicht strukturierten Masse verarbeiten.

Zum Schluss Zitronensaft, Salz und Pfeffer einarbeiten. Das Pesto abschmecken und bei Bedarf mit etwas zusätzlichem Olivenöl geschmeidiger machen.

Für Pasta das fertige Pesto nicht in der heißen Pfanne kochen. Besser erst mit etwas Kochwasser verrühren und anschließend unter die abgegossenen Nudeln mischen. So bleibt das Aroma frisch und der Käse wird nicht klumpig.

Tipps, Varianten, Haltbarkeit, Aufbewahrung, Einfrieren, Verwendung und Resteverwertung

Für ein besonders aromatisches Ergebnis sollten nur frische, kräftig grüne Basilikumblätter verwendet werden. Welke oder dunkle Blätter beeinträchtigen Geschmack und Farbe.

Wer es traditionell mag, bereitet Basilikumpesto im Mörser zu. Im Mixer oder mit dem Pürierstab geht es schneller. Dabei möglichst in kurzen Intervallen arbeiten, damit sich die Masse nicht erwärmt und das Basilikum sein frisches Aroma behält.

Statt ausschließlich Parmesan kann auch nur Pecorino verwendet werden. Dadurch wird das Pesto kräftiger und würziger. Wer einen milderen Geschmack bevorzugt, bleibt bei einem höheren Parmesananteil.

Anstelle von Pinienkernen lassen sich auch Mandeln oder Walnüsse verwenden. Das verändert den Charakter des Pestos, bleibt aber alltagstauglich und lecker.

Im sauberen Schraubglas hält sich Basilikumpesto im Kühlschrank etwa 4 bis 5 Tage. Wichtig ist, die Oberfläche immer mit einer dünnen Schicht Olivenöl zu bedecken. Das schützt Farbe und Aroma.

Zum Einfrieren eignet sich Pesto sehr gut. Kleine Portionen in Eiswürfelformen füllen, gefrieren lassen und anschließend in einen Gefrierbeutel umfüllen. So lässt sich genau die benötigte Menge entnehmen. Tiefgekühlt hält sich das Pesto mehrere Monate.

Basilikumpesto passt nicht nur zu Spaghetti. Es schmeckt auch auf geröstetem Brot, zu gekochten Kartoffeln, als Würze in Tomatensuppe, in Salatdressings, auf Ofengemüse oder als schneller Begleiter zu gegrilltem Hähnchen und Fisch.

Reste lassen sich gut weiterverwenden. Ein Löffel Pesto in Quark, Frischkäse oder Crème fraîche ergibt einen schnellen Brotaufstrich. Auch in Hefeteigschnecken, gefüllten Blätterteigstücken oder als Würze für Pastaaufläufe macht es sich sehr gut.

Abschluss

Dieses Basilikumpesto ist ein einfaches Grundrezept mit viel Geschmack und großem Nutzen im Küchenalltag. Es ist schnell hergestellt, vielseitig einsetzbar und bringt mit wenigen guten Zutaten frische Würze auf den Teller.

Frisches Basilikumpesto im Glas mit Basilikum, Parmesan, Pinienkernen und Olivenöl